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PRESSEINFORMATION Mai, 2001 Katharina
Klement /A Raumkonzept:
Hans Kropshofer
"Klangtransformation - insbesondere mit elektronischen Mitteln - ist Arbeit mit einem mehrdimensionalen Phänomen und mit plastischer Arbeit vergleichbar" K.Klement Ausgehend vom Baustoff Beton, dessen Zustand sich innerhalb kürzester Zeit vom flüssigen in extrem festen verändert, entstand die Idee der Künstlerin, diese erstarrte Masse akustisch wieder aufzubrechen. Während ihrer Besuche auf Baustellen sammelte Katharina Klement akustischen Abfall: "Lärm", unvermeidbares Nebenprodukt der Arbeit mit Beton. In die Schichten dieses Lärms einzudringen, Geräusch und Klangschichten freizulegen - Sägen, Öffnen und schließlich Zertrümmern - ist Ausgangspunkt der kompositorischen Arbeit. Es ergibt sich ein Baustellenprotokoll mit den durchgeführten Arbeiten einerseits und den Proportionen des Raumes andererseits, welches die Grundlage für die musikalische Struktur bildet. Innerhalb einer Matrix von zehn aufgehängten Lautsprechern verändern sich deren Zuordnungen und Gruppierungen immer wieder: in einem Haus aus Klang verschieben sich im Laufe der Zeit die Zentren, Wände, Winkel, Schwellen, Öffnungen ... Katharina Klement,
geb. in Graz, lebt und arbeitet in Wien;
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