HIROO IWATA /J

"Floating Eye"

 

 

 

 


Fotos: Saxinger

 


Floating Eye trennt das Auge vom Körper und eröffnet damit neue Formen der Selbsterkenntnis.

Eine in einem Luftschiff installierte Kamera, die mit einem Funksender ausgestattet ist, schwebt über dem/der mitwirkenden BetrachterIn und nimmt sein/ihr Bild und die Umgebung aus der Vogelperspektive auf.
Der/Die TeilnehmerIn kann das mit einem konvexen Spiegel und einer Videokamera aufgenommene Bild über einen tragbaren Kuppelbildschirm betrachten, wobei auch das Display einen konvexen Spiegel verwendet, der den Lichtstrahl des Projektors so verteilt, dass das gesamte Blickfeld des Teilnehmers abgedeckt wird und eine visuelle Erfahrung außerhalb des eigenen Körpers simuliert. Das Luftschiff wird über einen Seilzug gesteuert und der/die Mitwirkende kann sich frei bewegen und sich selbst, sowie die Umgebung im Bild betrachten. Von der gerade herrschenden Luftströmung wird er dabei gezwungen, sich an die Umgebung anzupassen, da das Luftschiff auf jeden Windhauch reagiert und steht damit in direkter Beziehung zur Atmosphäre.

Hiroo Iwata, geb. 1957
Associate Professor am Institute of Engineering Mechanics an der Universität Tsukuba
Forschungsarbeiten im Bereich haptische Interfaces in virtuellen Umgebungen; Virtuelle Realität.


 

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