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FRANK
FIETZEK /D
"Prototype
Schmarotzer ®
("

Foto:
Saxinger
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Drei verschieden Modelle von Schmarotzern sind auf der Cyberarts
zu sehen. Auf unterschiedliche Weise entziehen sie ihren TrägerInnen
Energie um selbst zu existieren.
Model A, Version 0.2
Dieses Modell basiert auf dem als "Seebeck-Effekt" bekannten
Phänomen, nach dem sich elektrische Energie aus Wärmedifferenzen
(hier zwischen der Körperwärme des Wirts und der Wärme
der Umgebungsluft) gewinnen lässt.
Der hier gezeigte Prototyp des Modells A wird auf der Haut des Wirts mit
Klebeband befestigt und bezieht die Energie zur Erhaltung oder Verbesserung
des Ladezustandes seiner Akkumulatoren direkt von der Hautoberfläche
des Wirts. Der aktuelle Energiezustand des Modells A wird durch das variabel
rhythmische Blinken der integrierten LED angezeigt.
Model B, Version
0.3
Dieses Modell arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion:
mit einem Dynamo wird mechanische Bewegung in elektrische Energie umgewandelt.
Dieser Prototyp wird am Knie des Wirts befestigt und lädt seine Akkumulatoren
mit der Bewegung des Kniegelenks auf (z.B. beim Gehen oder Fahrradfahren).
Der aktuelle Energiezustand wird durch eine mehrstufige LED-Ladestandsanzeige
wiedergegeben.
Model C, Version
1.0
Dieses Model bezieht seine Energie aus der Auswirkung von mechanischem
Druck - hier dem Pressen der Hand auf einen piezokeramischen Werkstoff.
Dabei wird direkt elektrischer Strom erzeugt, der in den integrierten
Ni-Ion Akkumulatoren gespeichert wird. Der aktuelle Energie- und Ladezustand
wird durch die roten (Energiezufuhr) und grünen (Ladezustand) LED-Reihen
angezeigt.
frank.fietzek@t-online.de
www.f-fietzek.de
Frank Fietzek
(D), geb. 1960
1981-82 Philosophiestudium, Universität Tübingen, 1983-84 Freie
Kunstschule Hamburg, 1985-86 Informatikstudium, Universität Hamburg,
1994/95 Gastdozent an der Merzakademie Stuttgart, FH für Gestaltung,
1997 Doz. Sommerakademie der LAG Kunst Schleswig-Holstein; 1999/2000 Gastdoz.
an der Bauhaus-Universität Weimar, Seit 1999 Projektleiter am LEM
- Labor für elektronische Medien, Hamburg
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