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TED
APEL /USA
"potential
difference"

Fotos:
Saxinger
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Die Installation Potential Difference besteht aus weißglühenden
Glühbirnen und entsprechenden piezoelektrischen "Klangbirnen".
Die Schallpegel dieser elektroakustischen Klangbirnen modulieren die Leuchten
der entsprechenden Glühbirnen.
Piezoelektrizität
wurde zur gleichen Zeit entdeckt, wie Thomas Edison den Durchbruch in
seiner Arbeit an der weißglühenden Glühlampe schaffte.
Die kulturelle und ökonomische Auswirkung der Glühbirne ist
unvergleichbar größer als die des piezoelektrischen Elements.
Dennoch: In beiden wurde Material durch Elektrizität aktiviert, was
zwei Phänomene produziert: das eine als Ton, das andere als Licht.
Die Klangbirnen erlauben uns, das piezoelektrische Element im Kontext
der Glühbirne zu betrachten. Indem die Aufmerksamkeit auf den Leuchtfaden
der Glühbirne und auf das piezoelektrischen Element gelenkt wird,
zeigt die Anlage sowohl die technologischen Ähnlichkeiten zwischen
ihnen als auch die Verschiedenheit ihrer kulturellen Bedeutung auf.
Die Glühbirne
ist nicht dazu da, angeschaut zu werden, sondern belichtet Objekte und
Räume. Ähnlich ist der Lautsprecher auch nicht als Fokus der
Sicht- oder Schallaufmerksamkeit designt. Er ist dazu da, um ein Schallklima
unsichtbar zu reproduzieren, das vom Lautsprecher unabhängig ist.
In dieser Installation ist der Leuchtfaden der Fokus der Sichtaufmerksamkeit
und das piezoelektrische Element ist der Fokus der Schallaufmerksamkeit.
So kann die Bedeutung der Töne nicht davon getrennt werden, wie sie
ausgestrahlt werden sind. Die Anlage versucht, die kulturelle Bedeutsamkeit
der Glühbirne und der spezifischen Technologien des Leuchtfadens
und des piezoelektrischen Elements zu verwenden, um den Kontext zu erweitern,
in dem wir Ton verstehen und erfahren.
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Ted Apel
/USA
Klangkünstler dessen Skulpturen und Installationen auf der Klangleitfähigkeit
als Quelle des visuellen und auditiven Materials beruhen. Er hat Elektroakustische
Musik studiert und ist derzeit technischer Leiter des Center for Research
in Computing in the Arts an der University of California in San Diego. |
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