| Pressegespräch
mit 19. Jänner
2003
O.K Centrum für Gegenwartskunst Bilanz Die Produktion und Ausstellung zeitgenössischer Kunst und das Aufspüren neuer Tendenzen im internationalen Kunstfeld ist Hauptaufgabe des O.K.
Ausblick
Im vergangenen Jahr widmete sich das O.K einer geografischen Region bzw. einem bestimmen politischen Problem, dem brisanten politischen Themenfeld Naher Osten. Die international viel beachtete Ausstellung „The Promise, the Land“ vereinte die Positionen von sechzehn jüdisch-israelischen Künstlerinnen und Künstlern die sich auf unterschiedliche Weise mit Politik bzw. auch ihrer eigenen Identität auseinander setzten. The Promise,
the Land Remapping
the Region Symposium begleitend zur Ausstellung Filmscreening
Palästina Emily Jacir
Belongings
Einzelausstellungen
und Recidencys mit internationalen KünstlerInnen Peng Hung-Chih
Little Danny Dana Levy
Last Moments Before Anna Gudmundsdottir Emily Jacir
Belongoings Neueste Entwicklungen aus den Bereich Sound, Video und Elektronik wurden im O.K realisiert und später auch von anderen Institutionen wie etwa der Ars Electronica oder dem Künstlerhaus Wien übernommen werden (24! von Lotte Schreiber, Norbert Pfaffenbichler und Michael Aschauer) 24! IP III O.K spektral
Kino Meso /Involving
Systems Die technisch komplexen,
interaktiven Installationen der Frankfurter Mediengruppe MESO sind Beispiel
für einen unkonventionellen spielerischen Umgang mit Popkultur
. Die Gruppe galt bisher als „Geheimtipp“. Das O.K präsentiert
ihre Arbeiten zum ersten Mal in einem größeren Zusammenhang.
Die konsequenten
Bemühungen des O.K hinsichtlich einer funktionierenden Vernetzung
mit anderen Kunsteinrichtungen trägt bemerkenswerte Früchte.
Kooperationsprojekt
RE:Location Die Zusammenarbeit mit lokalen Kunsteinrichtungen und der Freien Szene ist nicht nur zweckmäßig weil sich eine Reihe von Synergien ergeben sondern auch inhaltlich wichtig für alle Beteiligten. Das O.K kooperiert
mit dem Ars Electronica Center im Rahmen des Festivals,
mit der Kunstuniversität und dem Reklamebüro
für die Montagsvorlesungen. Die Programmreihe Czech-in ist eine
Zusammenarbeit mit der Stadtwerkstatt. Besonders erfreulich
und erfolgreich war 2003 die Kooperation mit dem Landestheater
Linz und drama graz bei der Aufführung
der Elfriede Jelinek Monologe „Wer will allein sein“
Durch die guten Kontakte zu internationalen Kunsteinrichtungen gelingt es dem O.K immer wieder für oberösterreichische KünstlerInnen interessante Ausstellungsmöglichkeiten und Artists-in-Residence Aufenthalte zu organisieren. How Big is The Wold”
Kaochiung Museum, Taiwan, April-Juni 2003 Re:Location 5, Trnava,
Slovakei, 9. Dez. 2003 – 1. Feb. 2004 Re:Location 2, Cluj,
Rumänien 15. Juli – 5. Aug. 2003
David Moises
"Hobbythek"
Für die Ausstellung
„Island by Numbers“ ermöglichte das O.K einer Gruppe
von sechs oberösterreichischen KünstlerInnen eine „Kunstexpedition“
nach Island, die anschließend in einer Ausstellung mündete.
2004 steht die Frage, was wir heute unter „Öffentlichkeit“ verstehen können, wie der öffentliche Raum organisiert ist und welche unterschiedlichen Interessen und Vorstellungen sich daran knüpfen im Mittelpunkt des thematischen Interesses. OPEN HOUSE KünstlerInnen: BBM, Big Hope Michael Blum, Candice Breitz, Harun Farocki, Andrea Geyer, Marko Lulic, Oliver Ressler, Andrea van der Straeten, Silke Wagner u.a.
Die in „Open
House„ thematisierten Übergangsbereiche zwischen Kunst im
öffentlichen Interesse und politischem Handeln werden an diesem
Wochenende auch im Hinblick auf private und individuelle Lebensformen
befragt. 2 Tage im Zeichen der vielfältigen Zusammenhänge
zwischen Sexualität, Ökonomie, Politik und Kultur.
2004 gipfelt das Programm der Art Centers of Europe in sieben großen Ausstellungen, die sich, zusammengefaßt unter dem gemeinsamen Titel SHAKE mit der Überschreitung von Grenzen beschäftigen und an den sieben Orten gleichzeitig gezeigt werden. 28. Mai –
25 Juli 2004 Was bedeuten Staaten,
Nationalismen, Sprachen und Stereotypen in einem vereinten Europa und
in einer vernetzten Welt? Innerhalb dieses Rahmens und bezugnehmend auf die gesamteuropäische Entwicklung wurde diese Ausstellung in enger Kooperation mit der Villa Arson in Nizza entwickelt. Die Rahmenbedingungen der Ausstellungsorte, ihre kulturellen und politischen Hintergründe sind ebenso Teil der Auseinandersetzung der eingeladenen KünstlerInnen, wie Fragen nach nationaler Konstruktionen und Identität. KünstlerInnen: Wong Hoy Cheong, Dorit Margreiter, Juan Esteban Sandoval, Luca Vitone, Jun Yang, u.a.
Die im Frühjahr 2003 begründete Reihe O.K spektral versteht sich als Plattform für Installationen, die aus dem hochaktiven Bereich der Neuen Elektronik kommen. Station
Rose: Electronic Habitat 03 Bernhard
Gál : Night Pulse
In Kooperation mit
dem Filmfestival Linz crossing europe (4.
– 9. Mai 2004) 2004 präsentiert
sich in dieser Reihe der Avantgardefilmkünstler Siegfried
A. Fruhauf. Der 1976 in Grieskirchen geborene Fruhauf studierte
an der Universität für künstlerische und industrielle
Gestaltung in Linz und konnte mit seinen Film- und Videoarbeiten bereits
international auf sich aufmerksam machen. Er wird als Artist-in-Residence
im O.K zu Gast sein und im Rahmen des Festivals eine neue Arbeit vorstellen.
Montagsvorlesung
„Defining Reality“, die zweite Staffel der Montagsvorlesungen, versucht den heutigen Status von Medientheorie und –wissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der zentralen Frage nach der oder den „Wirklichkeit(en)“ zu reflektieren. 1. März: Was ist ein Medium? Vrääth Öhner 3. Mai: Klaus Theweleit 7. Juni: „Attentat und Medien“ Prof. Dr. Manfred Schneider 5. Juli: Prof. Dr. Gertrud Koch
Regionale Kunsteinrichtungen haben in einer gemeinsamen Initiative tschechische Künstlerinnen und Künstler eingeladen Arbeiten zu präsentieren bzw. vor Ort zu entwickeln. 19. Februar 22. April Der Themenblock „gender“ widmet sich der Auseinandersetzung mit Körper und Körperlichkeit in der tschechischen Kunst. |