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Über das OK

OK IdeeDas OK im OÖ Kulturquartier ist ein ein Ausstellungshaus und Labor für zeitgenössische Kunst das aktuellen künstlerischen Strömungen Platz zur Darstellung und zur vernetzten Entwicklung bietet. Der Fokus liegt auf der Produktion von Rauminstallationen und der Realisierung von Medienkunst gepaart mit intensiver Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen und dynamischer Kunst-Vermittlung.

Geschichte:

Im Gebäude der ehemaligen Ursulinenschule wurde das OK Ende der 80er Jahre gegründet. Zunächst als Atelierhaus vom Land Oberösterreich intendiert, hat sich die Institution unter dem künstlerischen Leiter Martin Sturm seit 1991 grundlegend gewandelt.

War es vor mehr als fünfundzwanzig Jahren zentral jungen innovativen KünstlerInnen die Produktionsmöglichkeit vor Ort mit Medienstudio und Werkstätten (und das Bedürfnis der jungen Medienkunst und Rauminstallation auf das „ortspezifischen Arbeitens“ zu reagieren) steht das Produktionshaus seit der Fusion mit dem Ursulinenhof zum OÖ Kulturquartier heute vor neuen Herausforderungen. Das OK ist nach wie vor eine Forschungsstation, ein Camp am Fuße des Höhenrausch, von dem aus es im übertragenen Sinn in luftige Höhen geht. In den Klassenzimmern und im klaren Raumverbund geht es um Konzentration und Verdichtung. Es ist ein intensives Format und ein Freiraum für die Kunst, das sich die erfolgreiche Institution leisten darf und auch muss um weiterhin seinem experimentellen Anspruch und seinem Schwerpunkt auf die Vermittlung von Kunst und gesellschaftsrelevanten Themen gerecht zu werden.

Architektur:

Der von Clemens Holzmeister stammende Bau aus den 1930er-Jahren wurde außen weitgehend belassen. In den 1990er Jahren wurde das OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich während des zumeist laufenden Ausstellungsbetriebs in Etappen renoviert und seiner aktuellen Nutzung angepasst (Kunst am Bau von Sabine Bitter und Hemut Weber).

Das 1998 mit dem Bauherrenpreis gewürdigte Konzept des Archtiekten Peter Riepl (Büro Riepl/Riepl) gilt als herausragendes Beispiel qualitätvoller Architektur, die einen spannungsreichen Bezug zwischen alt und neu herzustellen vermag. Die Vorteile des einstigen Funktionsraums Schule werden genutzt, sensible Eingriffe in die alte Architektur geben dem Gebäude optische Transparenz.

2006 wurde angrenzend ein Bürogebäude entlang der Dametzstraße errichtet, das durch einen neuen Kinosaal mit dem Moviemento Kino im Keller, dem Ausstellungshaus mit seiner Graphitfassade einer gemeinsamen Kassa und der Solaris Bar weiter ineinander verschränkt verbunden ist. Die gleichzeitige Neugestaltung des ca. 4000m2 großen OK Platzes mit der Errichtung des goldenen Bar-Containers von Andi Strauss macht das Areal zum lebendigen HotSpot im Zentrum der Landeshauptstadt.

Seit dem Zusammenschluss des OK mit dem Landeskulturzentrum Ursulinenhof zum OÖ Kulturquartier 2012 und dem wachsenden Höhenrausch-Parcours auf den Dächern entwickelt sich nicht nur eine spannende Oberstadt sondern insgesamt eines der interessanten innerstädtischen Ensembles.

OK im OÖ Kulturquartier

Nach all den Jahren der Expansion in inhaltlicher und räumlicher Hinsicht ist die Antwort des OKs auf die Herausforderungen der Kunst und unserer Gesellschaft die Konzentration auf kritische gesellschaftspolitische Themen, aber auch die Vermittlung und Bildung innerhalb der übergreifenden Institution OÖ Kulturquartier. Dieses verzweigt sich weiter über die Dächer, erobert immer neue Räume im ehemaligen Ursulinenkloster und steht vor der Aufgabe die unterschiedlichen Player (Kino, Lokale, Galerien, Kunstvereine, aber auch die Kirche) und Festivals in ein spannendes Programm zu bringen und das ehemalige Areal des Ursulinenklosters als lebendigen urbanen Ort für Regionalkultur erlebbar zu machen.

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