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OK | Labor im Zuge von Crossing Europe 2013

23. April 2013 – 28. April 2013

23. – 28. April 2013

OK | LABOR Preview
Di, 23.4.2013, 17.00 Uhr, Brückenstudio

Kurz vor der offiziellen Crossing Europe Festivaleröffnung laden wir die GrenzgängerInnen zwischen Bildender Kunst und Kind zu einem Preview und stellen die OK | Labor Projekte gemeinsam mit den anwesenden KünstlerInnen vor:

OK | Artist in Residence
Omer Fast „Continuity", 2012

OK | LABOR
Ella Raidel „CINEMA ISN’T I SEE, IT’S I FLY”, 2013
Wolfgang Georgsdorf „No(i)se“, 2013
Juan López ”The Space invades”, 2013

Wolfgang Georgsdorf

NO(I)SE, 2013

Nach der Verwirklichung von Wolfgang Georgsdorfs „Smeller 2.0 / Olfaktorium“ zur vorjährigen Ausstellung Sinnesrausch und den Möglichkeiten, die sich mit dem Instrument zur Programmierung und Wiedergabe von Geruchskompositionen und Duftsequenzen ergeben, stellt der Künstler auf Einladung des OK im Rahmen von Crossing Europe nun seinen ersten Geruchsfilm als Installation für das Kino im sogenannten Brückenstudio vor. Ein konzentriertes Kinokammerstück, das wie ein Manifest oder Urmeter des Zusammenspiels jener Komponenten gestaltet ist, aus denen Kino besteht: Dunkelheit, Licht und Farbe, Stille, Ton und Klang – und nun Geruch.
Der „Stiefsinn“ Geruch um den das Kino damit erweitert wird, rückt in dieser Arbeit wörtlich auf Ohren- und Augenhöhe. Mit der Uraufführung von NO(I)SE in der Sparte Expanded Cinema wird der erste Film seiner Art zu erleben sein: Die durch die Smeller-Technologie mögliche sensorische Erweiterung der Sphäre Kino. Eine synästhetische Kinoinstallation, in der Augen, Ohren und Nase „von der Leinwand trinken“.

Wolfgang Georgsdorf, geboren 1959 in Linz, Österreich, lebt und arbeitet in Linz und Berlin, Deutschland. http://georgsdorf.com, http://smeller.net

Ella Raidel

Cinema Isn’t I See, It’s I Fly, 2013

Ella Raidel gestaltet den diesjährigen Crossing Europe Trailer unter dem Titel Cinema Isn’t I See, It’s I Fly, ein Zitat von Dziga Vertov, der damit die Flexibilität der Kameraobjektive, die eine andere Wahrnehmung der Welt erzeugen, umschreibt.
Im Trailer katapultiert uns der Klingelton eines verpassten Anrufs in einem Geschäft für Haushaltswaren aus der Realität in die luftige Perspektive eines Fallschirmspringers und suggeriert den Traum vom Fliegen und von Freiheit. Als erweiterte Form des Trailers durchdringt das Bild des Springers nicht nur die Kinoleinwand, sondern den Außenraum der Kinos die umliegenden Fassaden des OÖ Kulturquartiers. Ella Raidel, Künstlerin und Filmemacherin, geboren 1970 in Gmunden, lebte von 2002-2009 in Taipei, Taiwan. Sie präsentierte ihre Arbeiten auf internationalen Ausstellungen und Filmfestivals und publizierte 2011 ihre Dissertation Subversive Realitäten. www.ellaraidel.com

Juan López

The Space invades, 2012

Folien und Klebebänder sind das Material des spanischen Künstlers Juan López. Aufgrund seiner kräftigen Formensprache wurde ihm die komplexe Aufgabe übertragen, die unterschiedlichen Gebäude des OÖ Kulturquartiers zu verbinden. Energiegeladen schieben sich rote Blöcke durch das OK als ehemalige Schule und das formalige Klostergebäude des Ursulinenhofs und scheinen die Wände aufzureißen. Was diesen Herbst im Inneren im zweiten Stock des Ursulinenhofs beginnt, wird im Frühling an den Brücken im Außenraum zusammen geführt. Es geht um die Visualisierung und Öffnung des OÖ Kulturquartier Areals für das Publikum und gleichzeitig darum in einer anarchischen Geste an den traditionellen Gebäuden zu kratzen und den dahinter liegende neuen Geist freizulegen.

Juan López Diez, geboren 1979 in Maliaño, Spanien, lebt und arbeitet in Madrid.