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Bill Fontana - Acoustic visions - Werkschau

4. September 2014 – 19. Oktober 2014
Ort: OÖ Kulturquartier

Werkschau
4. 9. – 19. 10. 2014

Bill Fontana,
*1947 in Cleveland / US, lebt und arbeitet in San Francisco / US.
www.resoundings.org

Parallel zum Ars Electronica Festival entwickelt der wohl weltweit bekannteste Audiokünstler Bill Fontana eine neue Arbeit eigens für Linz. Im Zentrum dieser Arbeit wird das Stahlwerk der voestalpine Linz stehen. Mittels Liveübertragung von Ton und Bild werden die Besucher des Höhenrausch auf eine Reise durch ein industrielles, akustisches Instrument mitgenommen. Weitere Installationen werden in einer Werkschau, welche sich vom Ausstellungshaus OK über das Mediendeck bis auf die Dachlandschaft des Höhenrausch ziehen wird, gezeigt.

Der 1947 in Cleveland geborene Bill Fontana verwendet seit den späten 60er Jahren Klang als skulpturales Medium. Er hat seither über 50 Klangskulpturen und 20 z.T. interkontinentale Radioskulpturen geschaffen. Er hat eine Reihe von Stipendien und Auszeichnungen erhalten, u.a. von der Guggenheim Foundation, vom National Endowment for the Arts, vom DAAD, Berlin oder der Japan U.S. Friendship Commission.

Seine Werke wurden bereits im Whitney Museum of American Art, dem San Francisco Museum of Modern Art, dem Museum Ludwig in Köln, in der Tate Modern und Tate Britain in London, bei der 48. Biennale in Venedig, in der National Gallery of Victoria in Melbourne, in der Art Gallery of NSE in Sydney und im neuen Kolumba Museum in Köln ausgestellt.

In Österreich wurde Fontana durch seine im öffentlichen städtischen Raum wie auch im Radio realisierten Live-Klangskulpturen "Sonic Projections from Schloßberg Graz" 1988, "LANDSCAPE SOUNDINGS / KLANGLANDSCHAFTEN", Wien 1990, sowie durch die CD "LANDSCAPE SOUNDINGS / KLANGLANDSCHAFTEN" bekannt. Im Sommer 1994 hat Bill Fontana in Paris am Arc de Triomphe die Live-Klangskulptur "SOUND ISLAND" und in Hall in Tirol "SIMULTANEOUS RESONANCES" installiert (ZEITGLEICH).

Beim Prix Ars Electronica 2009 gewann Bill Fontana mit Speeds of Time Versions 1 and 2 eine Goldene Nica in der Kategorie „Digital Musics & Sound Art“ und 2012 weiters den Prix Ars Electronica Collide@CERN Residency Award.