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OK Klubinstitut OPEN

Pressemitteilung vom: 20. November 2019

 

Klubfestival:     21.-23.11.2019
Ausstellung:      21.11.-15.12.2019
Eröffnung:          21.11.2019, 19.00 Uhr
OK im OÖ Kulturquartier, Linz

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Markus Reindl, Kurator
Clemens Bauder, Kurator, Gestaltung

 

Mit OPEN präsentiert das OK im OÖ Kulturquartier eine Ausstellung und ein dreitägiges Festivalprogramm mit DJs, Live-Acts und Bildender Kunst – alles im Zeichen der Klubkultur.

Neben den nationalen und internationalen Musiker_innen, die teilweise zum ersten Mal in Linz zu hören sind, bildet der spannende Grenzbereich zwischen Kunst und Klubkultur die Grundlage für 16 künstlerische Positionen, die zwischen Atmosphäre, Experiment, Klang, Ekstase, Dokumentation, Lichtkunst und Gestaltung oszillieren.

Die Nachtwelt mit ihren Geheimnissen und Exzessen entwickelt für viele KünstlerInnen einen Sog, die Szenerie wird gleichermaßen zu Leinwand und Objekt gemacht. Obwohl die Klubkultur schon seit Jahrzehnten untrennbar mit der Kunstszene verwoben ist, entstanden vor allem in den letzten Jahren vermehrt Arbeiten in diesem Bereich, die sowohl mit einer zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz als auch einer Etablierung im Mainstream und Kommerzialisierung einhergehen.

 

Im Klub und in einer Ausstellung

In der Gestaltung von Nachtklubs spielen das Adaptieren von vorgefundenen Räumen, das (improvisierte) Wiederverwenden von vorhandenen Materialien und die zeitlich begrenzte Nutzung eine essentielle Rolle. Bezugnehmend auf solche „Architekturen der Nacht“ wurde für die Ausstellung OPEN eine atmosphärische Raumfolge geschaffen, in der Wechsel zwischen Hell und Dunkel sowie zwischen offenen und intimen Räumen stattfinden. Dabei kommen Ressourcen vorangegangener Projekte zur Anwendung und werden – wie das markante Lichtraster des temporären Klubs UNTEN – nach ihrem Einsatz auch wieder rückgeführt. Die

Auch wurde der, für das Streamingformat LIVE im Sommer 2019 am OK Platz eingesetzte, vibrierende Spiegel für OPEN adaptiert und im Eingangsbereich der Ausstellung gezeigt. Über den Köpfen schwebend, ermöglicht er eine spezielle Form der Selbstbetrachtung vor und nach dem Besuch einer Festivalnacht beziehungsweise der Ausstellung. Eine Komposition im Subbassbereich, angelehnt an den atmosphärischen Bogen einer Klubnacht, bringt die Spiegelfläche zum Schwingen und schafft ein abstraktes Bild zwischen Wirklichkeit und Fiktion, zwischen Erwartung und Ekstase.
Don’t forget to dance!


 

AUSSTELLUNG 21.11.-15.12.2019

Anna-Lena Krause
The Aftermaths, 2015 – 2017
22 Fotografien auf Forex, je 50 ✕ 50 cm

Mit der Serie The Aftermaths untersucht Anna-Lena Krause die soziologischen und kulturellen Phänomene, die die Jugend von heute prägen. Über mehrere Jahre hinweg fotografierte sie ihre FreundInnen auf dem Nachhauseweg, nach einer oder mehreren schlaflosen Nächten im Club. Sie fangt in diesem Moment der Erschöpfung etwas „Echtes“ ein, frei von den Ideen, die wir von uns, beeinflusst durch die Gesellschaft in der wir leben, haben. Anna-Lena Krause ist Fotografin und Visuelle Künstlerin. Ihre Arbeiten hinterfragen Vorstellungen menschlicher Vielfalt und Gemeinsamkeit, mit einem Fokus auf Identität und zwischenmenschliche Beziehungen.

*1994 in Berlin (DE), lebt und arbeitet in London (UK)
annalenakrause.de

 

Anne de Vries
Oblivion, 2016

Installation, ca. 350 ✕ 200 cm. mixed Media


Als eine Art Diorama inszeniert Anne de Vries eine Open-Air-Hardstyle (Techno)-Veranstaltung, inklusive einer voll funktionsfähigen Miniaturbuhne mit Soundsystem und Lichtshow. Die aufgebaute Infrastruktur beinhaltet sogar eine eigene Werbekampagne. Auf dieser Buhne präsentiert der Künstler bestehende Essays, die in der lyrischen Art von „Hardstyle Vocals“ überarbeitet wurden. Durch die akustische und visuelle Überladung des Hardstyle, einer Kombination