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9. Juni - 9. Juli 2006 Eröffnung: 8. Juni 2006, 21.00 Uhr |
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Ab dem 9.
Juni wird wieder gezittert und gebetet, geweint und gejubelt, geprügelt
und getanzt, rassistisch gejohlt und antirassistisch agitiert. Die Fußball-WM
entzündet die Leidenschaften von Millionen. Das O.K Centrum für
Gegenwartskunst spürt dem Phänomen Fußball nach und stellt
dazu Kunst, Film, Dokumentation und Fan-Kommerz in ein Spannungsverhältnis. You‘ll never walk alone - die nach dem legendären Schlachtgesang aus Liverpool benannte Ausstellung versucht darüber hinaus, über eine Reflexion des Stadionraums die Veränderung des Fanbegriffs nachzuvollziehen: von den alltagskulturellen Ritualen der Masse über die Hooligan-Brandmarkung bis hin zur Verbürgerlichung in den "disneyfizierten" und hochgradig überwachten Entertainment-Arenen der Gegenwart. Stephen Dean FR/US, Josef Dabernig
/AT, Massimo Furlan /CH, Julie Henry /GB, Jamie Holman /UK, Peter Hörmanseder
/AT, Kurt Lackner /AT, Peter Mörtenböck & Helge Mooshammer
/AT, Antoni Muntadas /ES, Grazia Toderi /IT Kuratoren: Thomas Edlinger & Martin Sturm
AUSSENFELD 9. Juni – 9.
Juli 2006 Wer kennt sie nicht - die geschäftigen
TV-Reporter und enthusiastischen Fußball-Kommentatoren? Während
der WM geht die Local-Bühne Freistadt einen neuen Weg und überlässt
KünstlerInnen die Bildschirm-Analysen. Vor, nach und während
der Spiele. Für überraschende Einsichten und interessante
Spielzüge ist gesorgt.
Ein weißes Ballett mit
brauen Flecken, ein Verein für Ballstörungen (VFB), der die
Zusammenhänge zwischen Fußball-Produktdesign und Entwicklungspolitik
beleuchtet, eine Chill-out-Zone mit interaktivem Wuzeltisch. Politisch,
ökonomisch, spielerisch: Das Lebzelterhaus präsentiert drei
ungewöhnliche Künstler-Zugänge zum „Phänomen
Fußball“.
Fußball wird im Zuge
der WM salonfähig, der Hype macht auch vor KünstlerInnen und
Kultureinrichtungen nicht halt. Diesem Overkill an "Fußballkunst"
setzt die Galerie der Stadt Wels eine "Antifußballzone"
entgegensetzen.
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