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Game Boys World: Pong, Tetris, Space Invaders Die Dekontextualisierung und Extraktion aus dem Gameboy-Display kommerzieller Massenspiele realisiert David Moises mit neuen spielerischen mechanischen Interfaces. Die Veränderung von Videogames der Stunde 0 schafft er weniger über Software, denn durch das Selbstverständnis als Technobastler und bekennender Hobbyist, der Lichtschalter, LCD-Displays, Projektoren und Gameboys kurzschliesst. Momentan wird die reduzierte Qualität der frühen Videogames no-stalgisch ästhetisiert. Die Reduziertheit einer bestimmten Technologie wird als kulturelller Identifikationsfaktor anerkannt. Die künstlerische Position im Umgang mit der Spieltechnologie jenseits blanker Boys-Technikfaszination ist die in Level1 ausgerichtete Versuchsanordnung zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen wie die Nobilitierung einer bestimmten Oberflächen-Ästhetik der Industrie als Nebeneffekt der sogenannten Medienkunst. Die Rolle der Games in der Interfaceentwicklung wird exemplifiziert. | David Moises studiert seit 1996 an der Universität für Gestaltung Linz, zur Zeit in Berlin, Humboldt Universität. Er ist Mitglied der Linzer Künstlergruppe TimesUp, war an zahlreichen Robotik-Projekten beteiligt. Einzelausstellungen unter anderem in Berlin, der Galerie 5020 in Salzburg und im Kunstraum 1060 Wien. |