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„Commonopoly“
ist ein für den gesamten Raum dimensioniertes Brettspiel. Es ist
einfach aufgebaut, sodass BesucherInnen relativ schnell Zugang finden
können. Das Spiel bezieht sich aber auf den theoretischen Begriff
der „Commons“, auf jene schwierig zu klassifizierenden Güter
und Werte, die in einer Gemeinschaft außerhalb des kapitalistischen
Warenkreislaufs zur Verfügung stehen. Unter anderem werden die SpielerInnen
dazu animiert, die Möglichkeit freier Besuche von Parks und Museen
bewusst zu nutzen oder unterschiedliche persönliche Gegenstände
zu tauschen. Um diese Situation zu reflektieren, stellten Big Hope in der ungarischen Industriestadt Dunaujvaros, einem Ort wirtschaftlicher „Krise“, Fragen wie: „Welche Rolle spielt Ökonomie in Ihrem Leben?“, „Wie würden Sie eine gute Wirtschaftslage beschreiben? Wie eine schlechte?“, um die selben Ausgangsfragen auch Arbeitenden in den gleichen Berufen in Berlin zu stellen. Es zeigte sich, wie viel Energie und Ideen mobilisiert werden können, sobald die Option eigenverantwortlichen Urteilens und Handelns wahrgenommen wird. Big Hope: Miklós
Erhardt, Dominic Hislop, Elske Rosenfeld. |
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