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Arndt & Rob Moonen Camera Silens Begehbares Objekt 600 x 600 x 540 cm, Stahl, Holz Akkustisches Dämmaterial, Überwachungskamera, Monitor, Glühbirnen |
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© Guido Kirsch, Freiburg 1994
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Macht-
und Kontrollverlust des Menschen durch Maschinen und der Einsatz von Technologien
zur Gewährleistung einer so genannten „Inneren Sicherheit“
sind Themen der Arbeit von Olaf Arndt und Rob Moonen. In diesem Zusammenhang
geht es ihnen auch um die Auseinandersetzung mit dem Schulterschluss von
Forschung, Industrie und Staat im gemeinsamen Auftrag für Zivilisierung
und Humanisierung. Diese „Camera Silens“, die sich im wesentlichen als innen reflexionsarmer, und annähernd schalltoter Raum beschreiben lässt, wurde von den Künstlern Olaf Arndt und Rob Moonen nachgebaut, um auf Experimente zur völligen Kontrolle des menschlichen Bewusstseins zu verweisen. Durch die Beziehung zum Thema der sensorischen Deprivation lassen sich sowohl Bezüge zur Isolationshaft der RAF-Gefangenen in den 70er und 80er Jahren, wie auch zu verschiedenen Methoden der Gehirnwäsche herstellen. Es wird auf die Möglichkeit verwiesen, das menschliche Gehirn im übertragenen Sinn als Festplatte zu verstehen, die gelöscht und wieder neu beschrieben werden kann. Unterstützt von Mondriaan Stichting, NL Olaf Arndt Rob
Moonen |
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