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Christoph Büchel 29.5. bis 14. Juli 2002 Kuratorin: Beate
Engel, |
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In der
Genfer Galerie Skopia hat er einen Wartesaal eingerichtet, eine Galerie
in San Franzisco in einem Supermarkt für Obdachlose verwandelt. In
der Kunsthalle St. Gallen gestaltet er 1999 ein verschachteltes Labyrinth
aus Räumen und Gängen und in Chicago baut er ein Jahr vorher den
TBA-Exhibition Space in die Wohnung einer fiktiven Person um, "die
nichts wegwerfen kann". In seiner bisher letzten Arbeit in der Maccarone-Galerie
in New York baut er ein "Haus im Haus", das sich der/die BesucherIn
tastend, kriechend, Raum für Raum erobern muss.
Christoph Büchel arrangiert minutiöse Raumlandschaften, die der/die BesucherIn selbst erkunden muss. Seine Raummontagen und -landschaften spiegeln das Innenleben von Außenseitern, von obsessiven Sammlern, verrückten Erfindern oder einsamen Junggesellen; von Menschen, die nicht normal funktionieren, weil sie das innere und äußere Chaos nicht bewältigen können. Ausgangspunkt sind Alltagsrituale, Dinge, die nicht zu Ende geführt werden: "jemand hat begonnen zu kochen, zu putzen, einen Teppich zu legen, zu tapezieren und dann ist ein so genanntes Chaos entstanden, weil alles liegen geblieben ist, weil er immer gerade das gemacht hat, was ihm in den Kopf gekommen ist, bevor er das begonnene beenden konnte". In einem quasi archäologischen Prozess werden soziale "Schichten" im wörtlichen Sinn frei gelegt.
Dank an: stadt basel, kanton basel, pro helvetia
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