| Oscar Muñoz Re/trato, 2003 Video |
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| Ereignisse und Dinge, die in Bewegung sind, die
einen Beginn, aber keine eindeutige Gestalt und kein Ende haben –
sind Themen von Oscar Muñoz. In Re/trato ist es der vergebliche Versuch,
ein Portrait mit Wasser auf Stein zu fixieren. Eine ewige Wiederholung der
gleichen Bewegung, die niemals ans Ziel kommt. Muñoz betont das frustrierende
Moment, das in der Wiederholung steckt und wie eine spielerische Variante
des Mythos von Sisyphus wirkt. Genaugenommen wird aber nicht dasselbe wiederholt.
Das Gesicht, das immer wieder aufgepinselt wird, wird fortlaufend, so der
Künstler, aus der Erinnerung rekonstruiert und unterscheidet sich deshalb
vom vorhergehenden. Muñoz, der sich theoretisch und künstlerisch immer wieder mit Fotografie beschäftigt hat, verweist damit auf die Unmöglichkeit, das Gegenüber, den Anderen, die Welt eindeutig einzufangen. 51. Biennale Venedig, 2005 Oscar Munoz, geboren 1951 in Popayàn, Kolumbien, lebt und arbeitet in Kali. |
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| Johanna Billing, Candice Breitz, Tania Bruguera, Chen Chieh-jen, Donna Conlon, José Damasceno, Calin Dan, Muratbek Djoumaliev & Gulnara Kasmalieva, Juan Manuel Echavarría, Qin Ga, Diango Hernandez, Markus Huemer, Karl-Heinz Klopf, Isabelle Krieg, Yaron Leshem, Maider López, Jakub Moravek, Oscar Muñoz, Deimantas Narkevicius, Adrian Paci, Robin Rhode, Gerwald Rockenschaub, Black Market World | |