| Django Hernández Palabras, 2005 Videoinstallation |
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Django Hernández ist ein international
äußerst erfolgreicher politisch arbeitender Künstler, der
seine Anliegen in ein breites künstlerisches Spektrum – von Raum-
und Klanginstallationen, Videos, Internet-Animationen sowie Fotos und Zeichnungen
– in eine poetische und durchaus humorvolle Sprache übersetzt.
Statt eindeutiger Antworten wirft Django Hernández immer wieder Fragen
auf: nach der problematischen Beziehung zwischen Amerika und Kuba, nach
dem amerikanischen Selbstverständnis oder der kubanischen Kunst der
Improvisation, die aus der Krise geboren zum Dauerzustand geworden ist. Im Vordergrund der Videoinstallation Palabras lehnen ausrangierte Telefonmasten, in der Projektion werden in einer Art Nachspann die Präsidenten und Premierminister der sozialistischen Länder zu dem Song „E penso ate“ von Mina abgespielt. Die Masten sind eine Referenz an die Lobpreisung der Kommunikationstechnologie in der kommunistischen Propaganda – in der Elektrizität unter Lenins Formel „Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“ (Lenin, Sämtl. Werke, Band XXVI) eine Schlüsselrolle zukam. 51. Biennale Venedig, 2005 Django Hernández, geboren 1970 in Kuba, lebt und arbeitet in Havanna und Düsseldorf |
| Johanna Billing, Candice Breitz, Tania Bruguera, Chen Chieh-jen, Donna Conlon, José Damasceno, Calin Dan, Muratbek Djoumaliev & Gulnara Kasmalieva, Juan Manuel Echavarría, Qin Ga, Diango Hernandez, Markus Huemer, Karl-Heinz Klopf, Isabelle Krieg, Yaron Leshem, Maider López, Jakub Moravek, Oscar Muñoz, Deimantas Narkevicius, Adrian Paci, Robin Rhode, Gerwald Rockenschaub, Black Market World | |