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KünstlerInnen beim SINNESRAUSCH
14. Juni - 20. September 2012

 

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LABORLABOR

KünstlerInnen beim SINNESRAUSCH

14. Juni - 20. September 2012

 

Wolfgang Georgsdorf

"Smeller 1.0", 1996/2012
Funktionale Skulptur
Manuell/mechanisch spiel- und steuerbare Geruchsorgel

Eine Geruchsorgel lädt zum Komponieren und Experimentieren: Der Linzer Künstler Wolfgang Georgsdorf, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, bringt zwei Ver- sionen seiner Duftorgel "Smeller" ins OK: die aus 1996 stammende analoge Version "Smeller 1.0", die mit 30 Kanälen von Hand betätigt werden kann und den neu entwickelten digitalen "Smeller 2.0".

"Smeller 2.0", 1996-2012

Funktionale Skulptur
olfaktorisches Aufnahme- und Wiedergabeinstrument

Der "SMELLER 2.0" ist eine funktionale Skulptur - eine echte Orgel, ein olfaktokinetisches Kunstgerät zum Komponieren, Inszenieren, Programmieren, Aufnehmen, Speichern und Wiedergeben von dramatischen Echtzeitkompositionen aus hundertausenden Gerü:chen und Geruchsakkorden, einschließlich einem Notationssystem für die Niederschrift von Geruchsfilmen.

Einführungsvortrag "On Smeller"
von Wolfgang Georgsdorf

Freitag, 31. August und Samstag, 1. September
jeweils um 14.00 Uhr
OK Linz / Smeller-Raum (Brückenstudio):

Performance "Smellodrama" (Scenic Lecture)
Geruch / Bild / Sound / Film

Sonntag, 2. September
um 16.00 Uhr
OK Linz / Smeller-Raum (Brückenstudio):
mit Wolfgang Georgsdorf, Matthias Haenisch (Klang/Soundscapes) und dorf tv (Bild/Video).

Wolfgang Georgsdorf * 1959 in Linz, lebt und arbeitet in Berlin. http://georgsdorf.com

 

 

Helga Griffiths

Turbulents Souvenirs/Memories, 2005/2012

Installation
Duftstreifen
10-Kanalaudiosystem, CD Player, Schwarzlicht (ultraviolettes Licht)

Dieses begehbare Labyrinth aus 15.000 flirrenden und duftenden Parfümstreifen lädt zur Reflektion ein. Zum Duft des nostalgischen Parfüms "L’Heure Bleue" aus dem Jahr 1912, das der Besucher mit seinen Bewegungen auslöst, hört er ein Meer von Stimmen. Erst beim Annähern an die Lautsprecher kann er die einzelnen Geruchserinnerungen von OberösterreicherInnen verstehen, die im Interview mit der Künstlerin dokumentiert wurden. Die Blaue Stunde symbolisiert einen Augenblick der Veränderung. Realitäten, Vorstellungen und Erinnerungen vermischen sich und eröffnen dem Besucher neue Ebenen der Sinneswahrnehmung.

* 1959 in Ehingen/DE, lebt und arbeitet in Oberramstadt /DE. www.helgagriffiths.de

 

 

Folke Köbberling + Martin Kaltwasser

Wassertürme, 2012
4 Objekte, Holzkonstruktion aus vorhandenem Material

"Transformation" und "Wiederverwertung" von Materialien sind Verfahrensweisen einer zeitgenössischen Kunstauffassung. In diesem Sinn wurde auch der Steg von Atelier Bow Wow verändert: nach der Hinzufügung der Brücken im letzten Jahr wird jetzt weggenommen und verwandelt. Teile des Höhenrausch-Steges werden demontiert und in Wassertürme umgebaut. Martin Kaltwasser und Folke Köbberling entwickeln Interventionsmodelle für den urbanen Raum, wo sie vorhandene Strukturen umnutzen und so den gewohnten Umgang mit städtischer Architektur auf subtile, oft humorvolle Weise in Frage stellen. Die Skyline von Linz wird mit dem Bau der Wassertürme verändert und weckt Erinnerungen an die Stadt NY.

Folke Köbberling (*1969 in Kassel /DE) & Martin Kaltwasser (*1965 in Münster /DE) leben und arbeiten in Berlin /DE. www.superbuero.de

 

 

David Moises

Touch of the Tiger, 2005/2012
100 x 200 x 300 cm
2 Waschstrassenbürsten, Motoren

Drei sich rhythmisch an- und ausschaltende Waschstraßenbürsten im Tigerdesign bilden den Auftakt und Zugang zur Ausstellung Sinnesrausch. In Rotation gebracht, verdichten sich die Bürsten zu einem massierenden Spalier. Mit vorgefundenem Material entstehen die spielerischen Arbeiten des österreichischen Künstlers David Moises, der bereits 2004 in einer Einzelausstellung im OK zu sehen war.

*1978 in Innsbruck /AT, lebt und arbeitet in Wien. www.davidmoises.org

 

 

Julian Palacz

Play it, Sam, 2012
Computerprogramm / E-Piano / Projektion

Die Installation Play It, Sam verspricht einen neuartigen Zugang der Klangsynthese des klassischen Klaviers: Ein Anschlag der Klaviatur löst hier nicht einen analogen, oder digitalen Klang aus, sondern spielt kurze Videosequenzen aus Spielfilmen ab, in welchen die entsprechende Klaviertaste gedrückt wird. Durch das Spielen dieses neuartigen "Instruments" entsteht eine schnelle Abfolge unterschiedlichster Klavierszenen, die nicht nur das gespielte Stück wiedergeben, sondern auch mit-visualisieren.

* 1983 in Leoben, lebt und arbeitet in Wien und Mürzzuschlag http://palacz.at

29.6. - 15.7.2012
täglich 16.00 - 18.00 Uhr, Moviemento 3

 

OÖ Kulturquartier: Sinnesrausch KünstlerInnen

 

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