CYBERARTS 02CYBERARTS 02
Prix Ars Electronica Exhibition
7. - 22. September 2002

 

okpinklinie

 

 

 

Pressekontakt

Maria Falkinger
OK-Platz 1, 4020 Linz
+43.732.784178-203
m.falkinger@ok-centrum.at
www.ok-centrum.at

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pink
CyberArts 02
Prix Ars Electronica Exhibition
Presseinformation vom: 
07.09.2002
Datum: 
07.09.2002 - 22.09.2002

Im Rahmen der Ars Electronica 2002 präsentiert das O.K Centrum für Gegenwartskunst OÖ die CyberArts 2002 - Prix Ars Electronica Exhibition.

Mehr als 2300 KünstlerInnen haben heuer ihre Werke beim Prix Ars Electronica eingereicht. Der Wettbewerb wird vom ORF Oberösterreich ausgeschrieben und heuer bereits zum 16. Mal vergeben. Internationale ExpertInnen-Jurys haben die spannendsten Arbeiten gewählt und in fünf Kategorien Preise und Anerkennungen vergeben.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 35 Projekten der Kategorien Interactive Art, Digital Musics, Computer Animation/Visual Effects und Net Vision/Net Excellence sowie die bemerkenswerten Projekte österreichischer Jugendlicher, der u19 cybergeneration. Im Mittelpunkt stehen interaktive Raum- und Soundinstalltionen, die das Publikum zum Mitmachen und Ausprobieren einladen.
Ein Großteil der beteiligten KünstlerInnen ist während der Ausstellung in Linz anwesend. Die offizielle Preisverleihung findet am Montag, 9. Sept. 2002 im ORF Oberösterreich statt.

Im O.K Mediendeck ist eine Audio-Video-Lounge mit CyberBAR als Treffpunkt und Hang-out eingerichtet, hier ist auch das Archiv mit der Dokumentation sämtlicher Einreichungen ein-sehbar.
Die O.K Nights, das abendliche Musikprogramm von und mit PreisträgerInnen finden ebenfalls in diesem Ambiente statt.

Unter freiem Himmel geht das Electronic Theatre, die Filmshow mit den besten Computeranimationen und Visual Effects über die Bühne: 9. Sept. 2002 um 21.00 Uhr auf dem Arena Platz vor dem O.K.

Das O.K Centrum für Gegenwartskunst hat für die Dauer der Ars Electronica erweiterte Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 24.00 Uhr, während dieser Zeit steht den BesucherInnen der CyberArts das Team des O.K für Führungen und Kunstauskunft zur Verfügung.

Ausstellungskonzept: Christine Schöpf, Gerfried Stocker, Martin Sturm
Produktionsleitung: Florian Prix, Norbert Schweizer
Ausstellungsgestaltung: Peter Sommerauer

CyberArts 2002 im O.K

 

n-cha(n)t

David Rokeby/ CDN
Goldene Nica Interactive Art

Grundlage dieser Arbeit ist die Idee, Computer mit dem Wortschatz eines Wörterbuches inkl. aller Begriffsdefinitionen auszustatten und die dabei entstehende eigene "Sprache" hörbar zu machen. Jeder "Input" von außen löst eine Kettenreaktion aus, wird verarbeitet und in den internen Sprachgebrauch eingebaut.

Eine Gruppe vernetzter Computer tauscht sich solange aus, bis ein gemeinsames "Sprachmuster", ein Gleichklang entsteht. Zuruf die sie von den BesucherInnen aufschnappen lösen akustische Assoziationsketten aus Worten, Phrasen und Satzfragmenten aus, die die Computer frei weiterentwickeln. Können die Computer eine Weile ohne Unterbrechung miteinander "sprechen" und so die vorher aufgeschnappte Information verarbeiten, d.h. sich gegenseitig wieder auf den selben Level bringen, hört sich ihre Kommunikation wie ein gleichklingender Sprechgesang an. Jede Störung entfacht ein Gesprächschaos, das sich nach und nach wieder beruhigt und in einen einheitlichen Singsang zurückfällt.

www3.sympatico.ca/drokeby

David Rokeby, geb. 1960, lebt und arbeitet in Toronto, bisher zwei Auszeichnungen beim Prix Ars Electronica (1991, 1997)


 

The Crossing Project: Living, Dying and Transformation in Banaras

Ranjit Makkuni/Indien
Auszeichnung Interactive Art

The Crossing Project präsentiert Banaras, einen Mikrokosmos der indischen Kultur, in einem Spannungsbogen zwischen Ritus und Robotik.
Es ist der Versuch, moderne, universelle Technologie und interaktives Design mit archetypischen, sehr kulturspezifischen Inhalten zu füllen. Verschiedene soziale, politische und religiöse Aspekte des Lebens in Banaras werden in digitaler Form präsentiert. Als Interfaces werden traditionsreiche und kulturell eindeutig kodierte Objekte und Gegenstände benutzt. Die primären Symbole einer Zivilisation werden gewissermaßen mit moderner, digitaler Technik neu aufgeladen und sind reflektierendes Medium und zur Schau gestellter Gegenstand in einem. Gerade im Kontext der heurigen Documenta kann The Crossing Project als ein interessanter Versuch gewertet werden, durch den präzisen und funktionalisierten Einsatz von globalen technologischen Verfahren eine neue, postkoloniale Identität auszubilden.

www.crossingproject.net

Ranjit Makkuni, geb. in Indien, ist Multimediaforscher am Xerox PaloAlto Research Center (PARC), Designer und Musiker


 

Body Movies

Rafael Lozano-Hemmer/CDN, MEX
Auszeichnung Interactive Art

Body Movies ist eine Installation aus der Serie Relational Architecture, die während der Ars Electronica auf dem Linzer Hauptplatz aufgebaut ist. Es handelt sich dabei um mehr als 1000 Quadratmeter Projektionsfläche, die von Passanten aktiviert wird. Tausende Portraits von Menschen in aller Welt werden mit Hilfe robotergesteuerter Projektoren gezeigt, allerdings sind diese Portraits nur innerhalb der projizierten Schatten der PassantInnen vor Ort sichtbar, deren Silhouetten zwischen zwei und 22 Meter messen. Die Fassade des alten Rathauses wird so zu einer riesigen, interaktiven Schauspielbühne.
Im O.K ist eine umfangreiche Dokumentation dieses Projektes, Entstehungsgeschichte, technischen Hintergründe etc., mittels Foto- und Filmmaterial aufbereitet.

www.lozano-hemmer.com

Rafael Lozano-Hemmer, geb. 1967 in Mexico City, lebt in Madrid; seine Arbeiten umfassen relationale Architektur, technologisches Theater und Performance-Kunst und werden weltweit bei Großveranstaltungen gezeigt. Bereits 1998 erhielt er eine Anerkennung beim Prix Ars Electronica und 2000 die Goldene Nica.


 

PLX -parallax of the game

Ryota Kuwakubo/J
Anerkennung Interactive Art

PLX ist eine Spielmaschine für zwei Personen, die sich an einem Tisch mit doppelseitigem LED-Monitor gegenüber sitzen und um den Sieg ringen.
Vier Spielszenarien stehen zur Auswahl: Mondlandung, Amor-Spiel, Schatzsuche oder Hundezucht.
Jede/r Spieler/in spielt sein/ihr Spiel, die Aktionen der einen Person haben aber Einfluss auf das Spiel der anderen.

www.vector-scan.com

Ryota Kuwakubo, lebt in Japan, er arbeitet vor allem im Bereich Spielentwicklung und interessiert sich für den Grenzbereich zwischen analogen und digitalen Technologien.


 

Global String

Atau Tanaka/J, Kasper Toeplitz/F
Anerkennung Interactive Art

Global String ist eine über Internet verbundene Musikinstallation an mehreren Orten.
Eine Saite (Stahlseil) wird bewegt, die Schwingungen werden digitalisert und visualisiert, um in Echtzeit an einem anderen Orten zu erklingen.
Die Sound-Installation macht das Internet zu seinem Resonanzkörper. Konzept ist, eine Saite zu schaffen, die - ähnlich einer Datenleitung - die Welt umspannt. Ihr Widerhall umkreist den Globus und erlaubt musikalische Kommunikation und Kollaboration von Personen an jedem Aufführungssort.
www.sensorband.com/atau/globalstring

Atau Tanaka und Kasper Toeplitz gestalten auch das Programm der O.K Night 1 am Montag, den 9.9.2002

Atau Tanaka, geb. in Japan, lebt in USA; seine Konzerte und Performances nützen physische Interfaces als Instrumente und das Netz als natürlichen Raum für die Musik.
Kasper Toeplitz, geb. in Polen, lebt in Frankreich, Musiker


 

The Visitor: Living by Numbers

Luc Courchesne/ CDN
Anerkennung Interactive Art

Die Installation ermöglicht den BesucherInnen den Eintritt in eine eigene Welt, in ein zusammenhängendes Raum-Zeit-Kontinuum. Die Projektion ist fotorealistisch, und auch die Zeit ist in ihrer Kontinuität glaubwürdig dargestellt.
Die BenutzerInnen haben ein Vokabular von zwölf Wörtern (eins bis zwölf), um die vorgegebene Welt zu manipulieren.
Mit Hilfe der Zahlen trifft man Entscheidungen, man tritt mit den Figuren im fiktiven Raum in Kontakt, bekundet Interesse, startet vielleicht eine Konversation und lenkt diese in eine bestimmte Richtung etc. .
Die Zahlen bedeuten immer eine Richtungsanzeige, was aber konkret mit den einzelnen Zahlen ausgelöst wird, ist von der jeweiligen Situation abhängig.
Der Titel bezieht sich auf "Malen nach Zahlen" und ist ein Hinweis darauf, welche Freiheiten im Umgang mit der Installation die Besucherinnen und Besucher erwarten.

www.din.umontreal.ca/courchesne

Luc Courchesne, geb. 1952, lebt und arbeitet in Montreal; seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt; bereits 1999 erhielt er eine Auszeichnung beim Prix Ars Electronica.


 

R111-the transformation of digital information to analog matter

Michael Saup + supreme particles
Anerkennung Interactive Art

Die CyberArts 2002 zeigt eine Dokumentation der interaktiven Installation R111, die Energiepotenziale aus dem Internet und aus der lokalen Bewegung der Zuseher im Raum abzapft und in verschiedene Zustände von Materie sowohl physikalischer wie virtueller Art umwandelt. Viele Projekte im Bereich der Neuen Medien virtualisieren die Realität. Im Gegensatz dazu holt R111 das Virtuelle in den realen Raum.

www.r111.org

Michael Saup ist Professor für Neue Medien am ZKM in Karlsruhe.


 

Globe Jungle Project

Yasuhiro Suzuki/J, NHK Digital Stadium
Anerkennung Interactive Art

Ein großes, kugelförmiges Klettergerüst aus Eisen steht auf dem O.K Vorplatz; es ist einem bekannten Spielgerät, das in vielen Ländern (allerdings nicht in Östereich!) auf öffentlichen Spielplätzen eingesetzt wird nachempfunden.
Tagsüber können Kinder darauf herumklettern und werden dabei gefilmt. Die Kugel kann händisch wie ein Kreisel gedreht werden. Durch die Geschwindigkeit erhält sie eine scheinbare Oberfläche. Die tagsüber gemachten Aufnahmen werden bei Dunkelheit auf diese Oberfläche projiziert.
Die zusätzlich aufgebauten Kletterkugeln sind lediglich zum Spielen gedacht.

Yasuhiro Suzuki zeigt noch ein weiteres Projekt, den Globe Finder, einen sich drehenden Globus, mit etwa 70 cm Durchmesser, auf den er verschiedenes Videomaterial projiziert.

www.mabataki.com

Yasuhiro Suzuki, geb. 1979, ist Assistent von Toshio Iwai am Research Center for Advanced Science and Design der Universität von Tokyo.


 

FX Factory

MEET Autorenwerkstatt/D
Anerkennung Interactive Art

Die Cyberarts Ausstellung dokumentiert das Projekt FX Factory, eine szenisch gegliederte interaktive Installation für eine Gruppe von acht Grundschulkindern.

Eine 8 x 8m große interaktive Medienbühne bildet den Aktionsraum für Kinder. Sie beeinflussen durch ihre Bewegungen und Gruppenaktivitäten Projektionen, Klänge, und Erlebniswelten. Eine zusätzliche Projektion gibt Einblick in den Regieraum der FX Factory, aus dem sich der junge Erfinder WHOOZIT an die Kinder wendet und mit ihnen kommuniziert.

Ein Projekt der Bonner Entwicklungswerkstatt für Computermedien im Rahmen des Modellvorhabens MEET (Multimediatheater Education Environments), Bodo Lensch (Produzent)


 

AlphaWolf

The Synthetic Character Group/USA
Anerkennung Interactive Art

Die Installation beruht auf Erkenntnissen der Verhaltensforschung über den Grauen Wolf.
So wie Wölfe in ihrer natürlichen Umgebung hierarchische Beziehungen ausbilden, haben auch die virtuellen Wölfe dieser Installation die Fähigkeit, mit jedem ihrer Sozialpartner auf eigene Weise zu interagieren. Ein Rudel virtueller Wölfe entwickelt eine Sozialstruktur, während BesucherInnen - in der Rolle von Wolfsjungen - interaktiv in diesen Prozess eingreifen können.
AlphaWolf erforscht jene computergestützten Darstellungsmechanismen, die funktionieren müssen, um soziales Lernen und die Schaffung von kontext-spezifischen emotionalen Erinnerungen, dem eigentlichen Kernpunkt der Künstlichen Intelligenz, zu ermöglichen.

www.media.mit.edu/~badger/alphawolf.html

The Synthetic Character Group ist eine Abteilung des Media Lab am MIT in Boston unter der Leitung von Bill Tomlinson und Prof. Bruce Blumberg.


 

Dialtones - A Telesymphony

Golan Levin/ USA
Anerkennung Interactive Art

CyberArts 2002 präsentiert eine Dokumentation dieses, bei der Ars Electronica 2001 urauf-geführten Performance-Projekts: Ein Konzert, dessen gesamtes Klangspektrum ausschließlich aus den choreografierten Handy-Ruftönen des Publikums besteht. Dialtones ist eine halbstündige Komposition für 200 "Instrumente". Es lenkt die Aufmerksamkeit auf das bislang ungenutzte musikalische Potenzial eines allgegenwärtigen Gebrauchsgegenstands und verkehrt unser Verständnis von klanglicher Privatsphäre, öffentlichem Raum und der Beschaffenheit unserer Kommunikationsnetze.

www.flong.com/telesymphony

Golan Levin, lebt und arbeitet in New York, absolvierte seine Ausbildung am MIT in Boston und ist Artist-in-residence am Ars Electronica Future Lab.


 

An Invisible Force

Crispin Jones/UK
Anerkennung Interactive Art

Crispin Jones interessiert sich für die Beziehung des Menschen zur Technologie. Er untersucht den Computer als Werkzeug der Entscheidungsfindung. Eine hellseherische Rolle kommt den Computern seit jeher zu (Wettervorhersagen, Wahlprognosen etc.) und sie bedienen, ungeachtet ihrer Genauigkeit, in verschiedener Hinsicht den Wunsch der Menschen etwas über ihre Zukunft zu erfahren.
An Invisible Force versucht dieser Tendenz entgegen zu wirken und ist bemüht die UserInnen davon abzuhalten, alles wissen zu wollen. Die Vorhersage ist nicht schmerzfrei, die Platte unter den Fingerspitzen wird heiß - wer die Zukunft sehen will, muss den Schmerz ertragen.

Crispin Jones, lebt und arbeitet in London, er ist Künstler und Designer, er graduierte am Royal College of Art zum MA für Computer Related Design.


 

PainStation

Volker Morawe, Tilman Reiff /D
Anerkennung Interactive Art

Gespielt wird das einfache PC-Spiel "Pong", auch als Balkentennis bekannt. Neu ist, dass sich zwei SpielerInnen an einer Spielkonsole gegenüberstehen, mit einer Hand agieren sie, die andere liegt auf einem Sensorfeld. Das virtuelle Spiel tritt an dieser Stelle in die physische Welt des Spielers oder der Spielerin: Fehler werden mit realen Schmerzen (Hitze, Schläge, …) bestraft.
Die Installation integriert den sinnlichen Kontakt, der in herkömmlichen Computerspielen sehr eingeschränkt ist, mit dem Prinzip der Geselligkeit, das nur in haptischen Spielen vorhanden ist.

www.painstation.de

Volker Morawe, geb. 1970 studiert an der Kunsthochschule für Medien Köln. Tilman Reiff, geb. 1971, studierte Medieninformatik mit Schwerpunkt Interaktionsdesign an der Fachhochschule Furtwangen.


 

Rez

Tetsuya Mizuguchi/ J, United Game Artists
Anerkennung Interactive Art

Rez ist einerseits ein Computerspiel andererseits eine Botschaft, die weit über landläufige Spielerfahrungen hinausgeht. Inspiriert von den visualisierten Klängen in Kandinskys Malerei bemüht sich Rez, eine spielerische Version dieses Ansatzes zu entwickeln.
Die Erfinder bezeichnen ihr Spiel als "Endorphin-Maschine" - wer sich in die klanglich und visuell fesselnde Umgebung von Rez begibt, wird einen tranceähnlichen Zustand erfahren.
Die SpielerInnen schießen auf digitale Feinde, um deren Frequenzen freizusetzen. Diese "Klangessenzen" multiplizieren sich, schaffen Rhythmus, verändern die Grafik und verstärken damit die Neigung der Spielenden, ihre eigene Musik zu erschaffen.

Tetsuya Mizuguchi, geb. 1965 in Hokkaido, arbeitet seit 1990 für Sega Enterprises und gehört zu den Visionären im Bereich interaktiver, digitaler Unterhaltungselektronik. Seit 2000 firmiert seine Entwicklungsabteilung eigenständig unter dem Namen "United Game Artists".


 

Body-Brush

Young Hay, Horace Ip, Alex Tang/Hong Kong
Anerkennung Interactive Art

Die Installation schafft ein Computerinterface, das menschliche Bewegungen in Echtzeit in 3D Gemälde umwandelt. Das Interface erlaubt den BenutzerInnen, intuitiv mit der Maschine zu interagieren. Die jedem Menschen eigene Körpersprache wird in Pinselstrichen auf der 3D Leinwand umgesetzt.
Dieses neue Motion-Capturing- und Analysesystem verlangt weder spezielle Farbanzüge noch Sensorgeräte, die Bewegungen werden mit Infrarotkameras erfasst, eine eigene Software generiert Farbstriche und Flecken synchron zur Bewegung des "Malers". Einzig die 3D Brille ist unverzichtbar.

www.cs.cityu.edu.hk/~bodybrush

Young Hay, lebt und arbeitet in Hong Kong, er ist Künstler und Forscher; Body-Brush ist ein Kooperationsprojekt mit der City University of Hong Kong.


 

A Lecture on Disturbances in Architecture

Carl Michael von Hausswolff/ S
Anerkennung Digital Musics

Eine Sound-Installation mit sieben Klangstücken, die sich mit den Frequenzen in architektonisch definierten Lebensräumen, hauptsächlich Wohngebäuden, auseinandersetzt. Die Aufnahme stellt alltägliche akustische Probleme vor, die in einem Haushalt auftreten können.

Der Künstler zeigt auf, dass Fläche in einem geschlossenen Raum auch mit Klangvibrationen zu tun hat, eine Tatsache, der von Seiten der Architekten zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Teil der Installation im O.K sind Fotos, die Annäherungen an Innen- und Außenräume zeigen.

Carl Michael von Hausswolff, geb. 1956, Komponist, Produzent, Musiker, Performance- und Installationskünstler


 

Fysikaalinen Rengas

Mika Taanila/ FIN
Anerkennung Digital Musics

Fysikalinen Rengas (Ein physikalischer Ring) ist ein Found-footage-Film. Er basiert auf dem Rohmaterial eines anonymen physikalischen Versuchs aus den 40er Jahren, dessen ursprünglicher Zweck unbekannt ist.
Minimalistische Soundelemente verdichten sich durch die Verknüpfung mit dem rhythmisch geschnittenen Found-footage-Material zu einem Klang-Bild mit großer Intensität.

Mika Taanlia, geb. 1965, Künstler, Dokumentarfilmer


 

What’s so good about good-bye?

Aeron Bergmann /USA, Alejandra Salinas /E, Lucky Kitchen
New video work for the O.K Center

DVD, 2 minutes each, 4 videos

Lucky Kitchen zeigen eine neue Videoarbeit im O.K: What’s so good about good-bye?
Vier Abschiedsszenen - die Bilder stehen beinahe still - stammen vielleicht aus einer anderen Zeit. Die Soundtracks sind erzählte Abschiede, die irgendwo zwischen Realität und Fiktion angesiedelt sind.

Lucky Kitchen verwenden im Video wie auch im Titel desselben Textzitate aus alten amerikanischen Schlagern und aus dem Bereich der Folk- und Jazzmusik, weil diese ihrer Meinung nach den "wirklichen" Zugang zum Thema Abschied bieten: "Adios/zu Gott".

www.luckykitchen.com

Die ausgezeichnete Arbeit "Revision Land-The Tale of Pip" ist im Audio Archiv dokumentiert.

Aeron Bergman, geb. 1971 und Alejandra Salinas, geb. 1977, betreiben das Lucky Kitchen Label seit 1996.


 

CARNIVORE

Radical Software Group (RSG)/USA
Goldene Nica Net Vision

http://rhizome.org/carnivore

Inspiriert vom gleichnamigen FBI-Programm zur Überwachung des Netzverkehrs zapft Carnivore die Leitungen am Installationsort an. Diese Flut von Information und Rohdaten (aus E-Mails, Web- und anderen Aktivitäten) wird in eine Serie von künstlerisch gestalteten Interfaces eingespeist und visualisiert. Nachdem Datennetze niemals gleich sind, bildet Carnivore so die "Persönlichkeit" des jeweiligen Installationsortes ab. Internet-UserInnen können den Datenfluss im Netz verfolgen.

Das Programm ist mehr als eine Parodie auf FBI-Methoden, es wählt den extremsten Ansatz: die totale Überwachung
Die Carnivore-Software steht allen, die damit experimentieren wollen, frei zur Verfügung.


 

BotFighters

It’s Alive!/S
Auszeichnung Net Vision

www.botfighters.com/demo/index.isp

BotFighters ist ein mobiles ortsgebundenes Spiel für Hardcore-Gamer, bei dem man auf der Website erst einen Roboter entwirft und anschließend draußen mittels Standard-GSM-Handys über SMS gegen andere spielt.
In einer Mischung aus Rollenspiel, Abenteuer, Action und Community-Feeling, gestützt auf Kommunikationskanäle wie WAP, SMS, Web und Stimme sowie Spielkonsolen und TV übernehmen die SpielerInnen einen Part in einem sich weiterentwickelnden Abenteuer. Sie können jederzeit von anderen Personen in der Nähe angegriffen und in die Handlung einbezogen werden.


 

./logicaland

Michael Aschauer/A, Josef Deinhofer/A, Maia Gusberti/CH, Nik Thönen/CH
Auszeichnung Net Vision

www.logicaland.net

./logicaland ist eine Projektstudie zur Visualisierung komplexer ökonomische, politischer und sozialer Systeme unserer Welt. Internet-UserInnen aus der ganzen Welt sollen an der globalen Entwicklung teilnehmen und sie mitbestimmen. Der Einfluss des Einzelnen auf das System ist zwar minimal, aber viele AnwenderInnen mit ähnlichen Strategien können ernsthafte Veränderungen erreichen.
./logicaland ist ein Work-in-Progress, ein Versuch, den Prototypen einer globalen Simulation zu realisieren, bei der jeder, der einen Internetanschluss hat, mitmachen kann. Es zielt aber darauf ab, sich zu einem weltweiten sozialen Spiel zu entwickeln.


 

THEY RULE

Josh On, Futurefarmers/NS/USA
Goldene Nica Net Excellence

www.theyrule.net

They Rule versucht, die Beziehungen zwischen einiger der einflussreichsten Wirtschafts-Führungskräfte Amerikas aufzuzeigen. Im Jahr 2001 teilten mehr als 90 % der 100 größten US-Unternehmen mindestens ein Direktoriumsmitglied mit einem anderen solchen Unternehmen. Beim Browsen durch They Rule können sich UserInnen ein Bild davon machen, welches Potenzial an Möglichkeiten zur Machtausübung in diesen Verknüpfungen steckt.
They Rule moralisiert nicht, es könnte aber Menschen anregen, darüber nachzudenken, wie ein so kleiner Prozentsatz der Welt so vieles beeinflussen kann und wie sich das mit Demokratie vereinbaren lässt.


 

DONNIE DARKO

Alexandra Jugovic, Florian Schmitt; Hi-RES!/UK
Auszeichnung Net Excellence

www.donniedarko.com

Diese Website wurde für den Film Donnie Darko (von Richard Kelly) erstellt. Die Handlung des Films erstreckt sich über 28 Tage im Oktober 1988 in einem Paralleluniversum.
Die Website versucht, diese Zeit widerzuspiegeln, sie verrät nichts von der eigentlichen Handlung des Films, ergänzt ihn aber indem sie z.B. das Leben der Filmgestalten verfolgt. Die Seite ist seit dem Start des Film im Oktober 2001 in dieser Form im Netz.


 

MINITASKING

schoenerwissen/D
Auszeichnung Net Excellence

www.minitasking.com

Minitasking ist eine visuelle Software die auf dem File-Sharing-Protokoll Gnutella basiert. Sie visualisiert die Eigenschaften dynamischer und temporär eingerichteter Netzwerke, macht deren Instabilität und den Datenverkehr transparent. Das Netz kann als dynamische Kartografie gelesen werden, wobei die visuellen Eigenheiten auch intuitive Eingriffe in das Netz provozieren

Cybergeneration - u19 freestyle computing

15 von 925 eingereichten Arbeiten werden im O.K gezeigt, ein eigener Ausstellungsbereich steht den Cyberkids zur Verfügung. Die Bandbreite der Arbeiten reicht von einfachen Animationen und Webseiten über Filme und Spiele bis hin zur aufwändigen Programmierarbeit auf einem einfachen Taschenrechner.

Goldene Nica u19 freestyle computing

TI-92

Karola Hummer/Innsbruck, 19 Jahre

Auszeichnung u19 freestyle computing

ARENA

Philipp Luftensteiner/Aschach, 19 Jahre

MINIALS

sofa23 ( = Milo Tesselaar, Ulrich Reiterer, Markus Murschitz, Jona Hoier),
Mathias Scherz, Stefan Bergmann/Graz, 18 bis 19 Jahre

Anerkennung u19 freestyle computing

DJ_SKY FEAT. HP - DESKJET 695C

Lucas Reeh/Laßnitzhöhe, 16 Jahre

TOPIX

Marian Kogler/Wien, 10 Jahre

FILMEMACHER.AT

Martin Kucera/Faistenau, 14 Jahre

OVERCAST

Raphael Murr/Alexander Schomacker/Ybbs, 15 Jahre

MEINE HOMEPAGE

Stephan Hamberger/Attnang Puchheim, 14 Jahre

$%§$§$%$YYYY

Rene Weirather/Reutte, 11 Jahre

BERUFSBEKLEIDUNGSPROGRAMM

Dominik Jais/Steinach, Brenner, 16 Jahre

GRAFIKEN

Sivia und Iris Schweinöster/Salzburg, 4 und 8 Jahre

O FORTUNA

Manuel Fallmann/Neulengbach, 17 Jahre

INFLEX.ORG * interactive _ flash _ experiments

Georg Gruber/Inzing, 18 Jahre

HEREIN.AT

Projekt der Initiative "Dezentrale Medien"/Wien, 16 bis 19 Jahre

SCHRIFTBILDER - INDIVIDUELLE - ZEICHEN - SYMBOLFINDUNG

Schüler des BG XIX/Wien, 13 bis 17 Jahre

O.K Nights

Konzerte und Performances von und mit den PreisträgerInnen

O.K Night 1

Montag 9.Sept.2002, 22.00 Uhr

Atau Tanaka, Kasper Toeplitz und Helmut Schäfer
Ein Remix der vorangegangenen Global String Performance - abstrakte Klänge, elektronische Sounds & Noises!

O.K Night 2 - u19 night

Dienstag 10.Sept. 2002, 22.00 Uhr

soundsilo live-act, dj bitz, dj nika_nosh, live-VISUALS -video-mixing- by SOFA23
dancemusic from electronic-latin-beats and -grooves to extra smooth and deep tech-house

O.K Night 3

Mittwoch 11.Sept.2002, 22.00 Uhr

Konzerte von C.M von Hausswolff und Russell Haswell
Gasoline&Tequila - elektronische Musik: laut, agressiv und live


Der Prix Ars Electronica

ist gestiftet von Telekom Austria
wird unterstützt von

Land Oberösterreich
Stadt Linz
GERICOM
voestalpine AG
P.S.K. Österreichische Postsparkasse

Austrian Airlines, Lufthansa,
Casinos Austria, Sony DADC,
Pöstlingberg Schlössl, ÖKS

Cyberarts 2002

wird unterstützt von AIREST
BOREALIS
TISCALI
TECHNIC DESIGN AG

 

Pressefotos

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BIL TOMLINSON, BRUCE BLUMBERG
AlphaWolf
Foto: Otto Saxinger
CRISPIN JONES
An Invisible Force
Foto: Otto Saxinger
 
DAVID ROKEBY
N-Cha(n)t
Foto: Otto Saxinger
 

RYOTA KUWAKUBO
PLX-parallax of
the game
Foto: Otto Saxinger
 
 
 
YOUNG HAY, HORACE IP, ALEX TANG
Body-Brush
Foto: Otto Saxinger
 
 
 
TETSUYA MIZUGUSHI
REZ
Foto: Otto Saxinger
 
 
 
 
Alejandra Salinas, Aeron Bergman; Lucky Kitchen
Revision Land / The Tale of Pip
Foto: Otto Saxinger

Luc Courchesne
The Visitor: Living by Number
Foto: Otto Saxinger
 
 
Volker Morawe,
Tilman Reiff
PainStation
Foto: Otto Saxinger
 
Yasuhiro Suzuki, NHK Digital Stadium
Globe Jungle Project
Foto: Otto Saxinger

Carl Michael von Hausswolff
A Lecture on Disturbances in Architecture
Foto: Otto Saxinger
Ranjit Makkuni
The Crossing: Living, Dying and Transformation in Banaras
Foto: Otto Saxinger
 
 
 

u 19 cybergeneration - freestyle computing
Ausstellungsdesign: Peter Sommerauer
Foto: Otto Saxinger
Atau Tanaka, Kasper Toeplitz, Helmut Schäfer
Performance Global String
Foto: Otto Saxinger
 
Atau Tanaka, Kasper Toeplitz
Global Strings
Foto: Otto Saxinger
 

 

 

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